Kragarmtreppe im Altbau: Möglich, machbar und oft ideal
- Ist eine Kragarmtreppe im Altbau möglich?
- Warum eignen sich viele Altbauten besonders gut?
- Welche Voraussetzungen muss ein Altbau erfüllen?
- Statik und Wandaufbau
- Warum individuelle Planung wichtig ist
- Nachträglicher Einbau im Altbau
- Typische Herausforderungen
- Lösungen bei schwierigen Voraussetzungen
- Vorteile einer Kragarmtreppe im Altbau
- Kosten einer Kragarmtreppe im Altbau
- Praxisbeispiele aus der Altbausanierung
- Häufige Fragen
- Altbauprojekt unverbindlich prüfen lassen
- Ist eine Kragarmtreppe im Altbau möglich?
- Warum eignen sich viele Altbauten besonders gut?
- Voraussetzungen für eine Kragarmtreppe
- Statik und Wandaufbau
- Individuelle Planung
- Nachträglicher Einbau
- Typische Herausforderungen
- Lösungen bei schwierigen Voraussetzungen
- Vorteile einer Kragarmtreppe
- Kosten
- Praxisbeispiele
- FAQ
- Beratung
Viele Bauherren gehen zunächst davon aus, dass eine Kragarmtreppe ausschließlich für Neubauten geeignet ist. Tatsächlich zeigt die Praxis jedoch ein anderes Bild. Gerade im Altbau entstehen häufig besonders reizvolle Kombinationen aus historischer Architektur und modernem Treppendesign. Offene Grundrisse, sichtbare Materialien und schwebende Stufen sorgen dafür, dass selbst kleinere Räume deutlich großzügiger und heller wirken.
Die entscheidende Frage lautet daher nicht, ob eine Kragarmtreppe im Altbau möglich ist, sondern unter welchen Voraussetzungen sie sich sicher und dauerhaft realisieren lässt.
Die gute Nachricht lautet: In vielen Altbauten ist der nachträgliche Einbau problemlos möglich. Voraussetzung ist allerdings eine sorgfältige Planung und die statische Bewertung der vorhandenen Bausubstanz. Massive Ziegelwände oder Stahlbetonwände bieten häufig sogar bessere Voraussetzungen als moderne Leichtbaukonstruktionen.
In diesem Ratgeber erfahren Sie, worauf es bei einer Kragarmtreppe im Altbau ankommt, welche Herausforderungen auftreten können und warum sich eine individuelle Planung langfristig auszahlt.
Das Wichtigste auf einen Blick
* Eine Kragarmtreppe kann in vielen Altbauten nachträglich eingebaut werden.
* Entscheidend sind die Tragfähigkeit der Wand und eine fachgerechte statische Planung.
* Massive Ziegel- oder Betonwände bieten häufig ideale Voraussetzungen.
* Auch schwierige Einbausituationen lassen sich mit individuellen Konstruktionen lösen.
* Eine moderne Kragarmtreppe wertet historische Gebäude architektonisch deutlich auf.
Ist eine Kragarmtreppe im Altbau überhaupt möglich?
Die kurze Antwort lautet eindeutig: Ja.
In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Altbauten erfolgreich mit modernen Kragarmtreppen ausgestattet. Was früher als technisch kaum realisierbar galt, lässt sich heute durch moderne Befestigungssysteme, präzise Planung und individuelle Fertigung zuverlässig umsetzen.
Dennoch unterscheidet sich jedes Gebäude. Während Neubauten bereits in der Planungsphase auf die spätere Treppe abgestimmt werden können, müssen sich Treppenkonstruktionen im Bestand an die vorhandene Bausubstanz anpassen. Genau deshalb beginnt jedes Projekt bei TBS Schmidt mit einer ausführlichen Analyse des Gebäudes.
Besonders bei Altbauten spielen Faktoren wie Wandaufbau, Deckenanschlüsse, vorhandene Installationen oder frühere Umbauten eine wichtige Rolle. Diese Punkte entscheiden darüber, welche Konstruktion langfristig sicher funktioniert.
Eine pauschale Aussage, ob eine Kragarmtreppe möglich ist, wäre daher unseriös. Erst nach einer technischen Prüfung lässt sich beurteilen, welche Lösung sinnvoll ist.
Experten-Tipp von TBS Schmidt:
Viele Bauherren unterschätzen Altbauten. Gerade massive Ziegelwände oder Stahlbetonwände können sehr gute Voraussetzungen für eine Kragarmtreppe bieten. Entscheidend ist nicht das Baujahr, sondern die tatsächliche Tragfähigkeit der Wand.
Warum eignen sich viele Altbauten sogar besonders gut?
Während moderne Häuser oftmals mit Porenbeton oder Leichtbauwänden gebaut werden, finden sich im Altbau häufig wesentlich tragfähigere Wandaufbauten.
Hinzu kommt ein weiterer gestalterischer Vorteil.
Der Kontrast zwischen alter Bausubstanz und moderner Architektur wirkt besonders hochwertig. Sichtbare Holzbalken, historische Böden oder originale Ziegelwände harmonieren hervorragend mit einer schwebenden Treppe. Statt das Gebäude zu verändern, unterstreicht die Treppe den Charakter des Hauses und schafft gleichzeitig ein modernes Wohngefühl.
Gerade bei hochwertigen Altbausanierungen gehört die Kragarmtreppe deshalb inzwischen zu den beliebtesten Gestaltungselementen.
Vollziegeln (24 bis 51 cm stark) — hohe Druckfestigkeit, ideal für Dübelverankerungen
Klinker — ähnliche Eigenschaften wie Vollziegel, sehr belastbar
Stahlbeton (in Mehrfamilienhäusern und Gewerbegebäuden) — bestmögliche Basis
Naturstein (Granit, Sandstein) — ebenfalls tragfähig, aber Sonderverankerung nötig
Welche Voraussetzungen muss ein Altbau erfüllen?
Ob eine Kragarmtreppe eingebaut werden kann, hängt von mehreren technischen Faktoren ab. Keine einzelne Eigenschaft entscheidet allein über die Machbarkeit. Erst das Zusammenspiel aus Wandaufbau, Statik und Raumgeometrie ermöglicht eine sichere Planung.
Die tragende Wand
| Wandmaterial | Eignung | Bewertung |
|---|---|---|
| Stahlbeton | Ideal | Bietet die besten Voraussetzungen für eine sichere und dauerhaft belastbare Kragarmtreppe. |
| Vollziegel | Sehr gut | In vielen Altbauten vorhanden und bei ausreichender Statik hervorragend geeignet. |
| Kalksandstein | Gut | Kann je nach Wandstärke und Aufbau sehr gut funktionieren. |
| Naturstein | Prüfen | Vor der Planung sollte die Tragfähigkeit individuell bewertet werden. |
| Porenbeton | Bedingt | Oft nur mit konstruktiven Zusatzmaßnahmen sinnvoll. |
| Leichtbauwand | Ungeeignet | Für klassische Kragarmtreppen in der Regel nicht ausreichend tragfähig. |
Die wichtigste Voraussetzung ist die tragende Wand.
Da jede einzelne Stufe einseitig in der Wand befestigt wird, muss diese dauerhaft sämtliche auftretenden Lasten aufnehmen können.
Geeignete Wandmaterialien sind beispielsweise:
* Vollziegel
* Kalksandstein
* Stahlbeton
* massives Mauerwerk
* bestimmte Natursteinwände
Weniger geeignet sind dagegen leichte Trennwände, Gipskartonkonstruktionen oder nicht tragende Innenwände. Allerdings gilt auch hier: Nicht jedes massive Mauerwerk ist automatisch geeignet. Gerade in älteren Gebäuden wurden im Laufe der Jahrzehnte häufig Umbauten vorgenommen, die von außen kaum erkennbar sind. Deshalb sollte die Wand immer individuell untersucht werden.
Checkliste: Ist mein Altbau für eine Kragarmtreppe geeignet?
- Ist eine tragende Wand im Treppenbereich vorhanden?
- Besteht die Wand aus massivem Mauerwerk, Vollziegel oder Beton?
- Gibt es vorhandene Baupläne oder Unterlagen zur Statik?
- Sind alte Leitungen in der Wand bekannt?
- Ist die vorhandene Treppenöffnung ausreichend groß?
- Wird die Treppe frühzeitig in die Sanierung eingeplant?
- Soll ein Glasgeländer, Handlauf oder LED-Beleuchtung integriert werden?
Die Statik entscheidet über die Konstruktion
Neben dem Wandmaterial spielt die Statik eine entscheidende Rolle.
Eine Kragarmtreppe erzeugt andere Lasten als eine klassische Wangentreppe, Faltwerk– oder Mittelholmtreppe. Diese Kräfte müssen dauerhaft sicher in die Gebäudekonstruktion eingeleitet werden.
Daher wird bereits in der Planungsphase geprüft:
* Welche Lasten entstehen?
* Welche Wand trägt diese Lasten?
* Müssen zusätzliche Verstärkungen eingeplant werden?
* Gibt es Hohlräume oder Installationen?
Eine professionelle statische Berechnung sorgt dafür, dass die Treppe nicht nur optisch überzeugt, sondern auch langfristig höchste Sicherheit bietet.
Wandstärke und Wandaufbau
Nicht nur das Material entscheidet. Auch die Wandstärke beeinflusst die Planung.
Viele Altbauten verfügen über Wandstärken zwischen 24 und 38 Zentimetern oder sogar deutlich darüber. Das bietet häufig gute Voraussetzungen für stabile Befestigungssysteme.
Gleichzeitig gibt es Altbauten mit Mischmauerwerk oder später ergänzten Vorsatzschalen. Von außen sehen diese Wände massiv aus, im Inneren unterscheiden sie sich jedoch deutlich.
Deshalb sollte niemals ausschließlich nach Baujahr entschieden werden. Jedes Gebäude besitzt seine eigenen Besonderheiten.
Die vorhandene Treppenöffnung
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die vorhandene Treppenöffnung. Bei einer Sanierung wird häufig die bestehende Treppe entfernt und durch eine neue Konstruktion ersetzt.
Dabei müssen unter anderem folgende Fragen beantwortet werden:
* Reicht die vorhandene Öffnung aus?
* Müssen Decken angepasst werden?
* Entspricht die Steigung heutigen Anforderungen?
* Wie verlaufen die Laufwege?
Gerade hier zeigt sich der Vorteil einer individuellen Planung.
Eine maßgefertigte Kragarmtreppe lässt sich exakt an die vorhandene Gebäudesituation anpassen und nutzt den verfügbaren Raum optimal aus.
Warum eine individuelle Planung unverzichtbar ist
Kein Altbau gleicht dem anderen. Bereits kleine Unterschiede in Wandaufbau, Geschosshöhe oder Grundriss können Einfluss auf die spätere Konstruktion haben.
Aus diesem Grund beginnt jedes Projekt mit einer detaillierten Bestandsaufnahme.
Dabei werden unter anderem geprüft:
* Bausubstanz
* Tragfähigkeit
* Raummaße
* gewünschte Gestaltung
* Geländerlösung
* Beleuchtung
* spätere Nutzung
Erst danach entsteht eine individuelle Planung, die sowohl technisch als auch gestalterisch zum Gebäude passt. Die Erfahrung zeigt, dass gerade diese sorgfältige Vorbereitung entscheidend für ein gelungenes Ergebnis ist.
Praxis-Tipp: Planen Sie die Kragarmtreppe möglichst früh in die Sanierung ein. Dann lassen sich Wandaufbau, Leitungen, Bodenbeläge, Geländer und Beleuchtung optimal aufeinander abstimmen.
Wie wird eine Kragarmtreppe im Altbau nachträglich eingebaut?
Eine strukturierte Vorgehensweise sorgt dafür, dass sämtliche Arbeiten aufeinander abgestimmt werden.
Bestandsaufnahme
Am Anfang steht immer die Analyse des Gebäudes.
Hierbei werden unter anderem folgende Punkte geprüft:
* Wandaufbau
* Wandstärke
* Tragfähigkeit
* Geschosshöhe
* vorhandene Treppenöffnung
* Bodenaufbau
* Leitungsführung
* angrenzende Bauteile
Gerade ältere Gebäude unterscheiden sich häufig erheblich von den ursprünglichen Bauplänen. Deshalb ersetzt eine Vor-Ort-Prüfung oftmals zahlreiche Vermutungen.
Präzises Aufmaß
Im Altbau existieren nur selten vollkommen gerade Wände oder exakt rechtwinklige Räume. Schon geringe Abweichungen können sich später auf den Treppenverlauf auswirken.
Aus diesem Grund erfolgt vor der Fertigung ein detailliertes Aufmaß. Moderne Messtechnik ermöglicht eine äußerst präzise Erfassung aller relevanten Gebäudedaten. Dadurch lassen sich spätere Anpassungen auf der Baustelle weitgehend vermeiden.
Individuelle Fertigung
Erst nach Abschluss der Planung beginnt die eigentliche Fertigung. Jede Kragarmtreppe wird individuell hergestellt. Stufen, Befestigungssysteme, Geländer und Oberflächen werden exakt auf das jeweilige Projekt abgestimmt.
Dadurch entstehen Treppen, die sich harmonisch in die vorhandene Architektur einfügen und gleichzeitig höchste Ansprüche an Qualität und Langlebigkeit erfüllen.
Fachgerechte Montage
Die Montage bildet den letzten Schritt. Dabei werden die vorbereiteten Befestigungssysteme eingebaut, die Stufen montiert und anschließend Geländer, Handläufe oder Beleuchtung ergänzt.
Durch eine sorgfältige Vorbereitung lassen sich die eigentlichen Montagearbeiten häufig innerhalb weniger Tage abschließen.
Typische Herausforderungen im Altbau
Unebene Wände
Besonders ältere Gebäude weisen häufig unregelmäßige Wandverläufe auf.
Während dies bei industriell gefertigten Standardtreppen problematisch sein kann, spielt es bei einer individuell geplanten Kragarmtreppe meist keine entscheidende Rolle. Die Konstruktion wird exakt an die vorhandenen Maße angepasst.
Unbekannter Wandaufbau
Nicht immer entspricht die tatsächliche Wandkonstruktion den vorhandenen Bauunterlagen.
Im Laufe vieler Jahrzehnte wurden Wände häufig verändert, Leitungen ergänzt oder Öffnungen verschlossen. Deshalb sollte die Tragfähigkeit niemals ausschließlich anhand von Bauplänen beurteilt werden.
Alte Installationen
Gerade in älteren Gebäuden verlaufen Wasserleitungen, Heizungsrohre oder Elektroleitungen häufig innerhalb der tragenden Wand. Diese müssen vor Beginn der Montage eindeutig lokalisiert werden.
Denkmalschutz
Bei denkmalgeschützten Gebäuden gelten teilweise besondere Anforderungen.
Je nach Umfang der geplanten Umbauten kann eine Abstimmung mit der zuständigen Denkmalschutzbehörde erforderlich sein. Eine frühzeitige Planung schafft hier Sicherheit.
Welche Lösungen gibt es bei schwierigen Voraussetzungen?
Stahlunterkonstruktionen
Kann die vorhandene Wand die Lasten nicht vollständig aufnehmen, lässt sich häufig eine verdeckte Stahlkonstruktion integrieren. Diese übernimmt einen Teil der Lastabtragung, ohne den schwebenden Charakter der Treppe zu beeinträchtigen.
Vorsatzkonstruktionen
In einzelnen Projekten kann eine zusätzliche Tragkonstruktion vor der vorhandenen Wand errichtet werden. Nach Fertigstellung bleibt diese nahezu unsichtbar und ermöglicht dennoch den Einbau einer Kragarmtreppe.
Alternative Treppenkonstruktionen
Ist eine Kragarmtreppe technisch oder wirtschaftlich nicht sinnvoll, stehen zahlreiche hochwertige Alternativen zur Verfügung.
Dazu gehören beispielsweise:
* Faltwerktreppen
* Mittelholmtreppen
* Wangentreppen
* Designtreppen mit Glasgeländern
Auch diese Lösungen lassen sich hervorragend in historische Gebäude integrieren.
Die Vorteile einer Kragarmtreppe im Altbau
Eine Kragarmtreppe überzeugt nicht nur durch ihre außergewöhnliche Optik. Gerade im Altbau entstehen zahlreiche funktionale Vorteile.
Mehr Tageslicht
Durch die offenen Stufen kann Tageslicht nahezu ungehindert durch den Raum fließen. Vor allem in schmalen Treppenhäusern wirkt der gesamte Wohnbereich dadurch heller und freundlicher.
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Mehr Großzügigkeit
Geschlossene Treppenanlagen teilen Räume häufig optisch in mehrere Bereiche. Eine Kragarmtreppe wirkt dagegen deutlich leichter und lässt selbst kleinere Grundrisse großzügiger erscheinen.
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Zeitloses Design
Historische Architektur und modernes Treppendesign ergänzen sich überraschend harmonisch. Gerade dieser Kontrast macht den besonderen Reiz vieler Altbausanierungen aus.
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Individuelle Gestaltung
Ob Eiche, Esche oder Nussbaum, Glasgeländer, Edelstahl oder integrierte LED-Beleuchtung – jede Kragarmtreppe wird individuell gefertigt und an die Architektur des Hauses angepasst.
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Nachhaltige Investition
Eine hochwertig gefertigte Treppe begleitet ein Gebäude oft über Jahrzehnte. Neben der funktionalen Nutzung trägt sie wesentlich zur Wertigkeit und zum Gesamteindruck einer Immobilie bei.
| Eigenschaft | Bewertung | Erläuterung |
|---|---|---|
| Raumwirkung | ★★★★★ | Offene Stufen schaffen ein helles, großzügiges Raumgefühl und lassen Altbauten moderner wirken. |
| Design | ★★★★★ | Der Kontrast zwischen historischer Architektur und moderner Treppengestaltung wirkt besonders hochwertig. |
| Planungsaufwand | Hoch | Im Altbau ist eine individuelle Planung wichtiger als bei Neubauten. |
| Statische Anforderungen | Hoch | Tragfähigkeit und Wandaufbau müssen vor der Umsetzung geprüft werden. |
| Individualisierung | Sehr hoch | Holzart, Geländer, Beleuchtung und Oberflächen können individuell gestaltet werden. |
| Wertsteigerung | Positiv | Hochwertige Designtreppen steigern häufig die Attraktivität und den Wert einer Immobilie. |
Kosten einer Kragarmtreppe im Altbau
Eine der häufigsten Fragen lautet: Was kostet eine Kragarmtreppe im Altbau? Eine pauschale Antwort gibt es darauf nicht, denn jedes Gebäude und jede Treppe unterscheiden sich hinsichtlich Konstruktion, Material und Montageaufwand.
Während bei einem Neubau viele Voraussetzungen bereits in der Planungsphase berücksichtigt werden können, müssen im Altbau oftmals individuelle Lösungen entwickelt werden. Das betrifft beispielsweise den Wandaufbau, die Statik oder den Rückbau einer vorhandenen Treppe.
Die Gesamtkosten setzen sich deshalb aus mehreren Faktoren zusammen:
| Kostenfaktor | Einfluss | Warum relevant? |
|---|---|---|
| Wandaufbau & Statik | Sehr hoch | Entscheidet über Befestigung, Konstruktion und mögliche Zusatzmaßnahmen im Altbau. |
| Holzart der Stufen | Mittel bis hoch | Eiche, Esche oder Nussbaum unterscheiden sich in Optik, Verarbeitung und Preis. |
| Geländersystem | Mittel bis hoch | Glasgeländer, Edelstahl oder Sonderlösungen beeinflussen Design, Sicherheit und Aufwand. |
| Treppengeometrie | Mittel | Geschosshöhe, Laufbreite, Steigung und Deckenöffnung bestimmen Planung und Fertigung. |
| Montage im Altbau | Hoch | Rückbau, unebene Wände oder versteckte Leitungen können den Aufwand deutlich erhöhen. |
| Sonderausstattung | Individuell | LED-Beleuchtung, besondere Oberflächen oder Designgeländer werden projektbezogen kalkuliert. |
Hinweis: Eine hochwertige Kragarmtreppe ist keine Standardlösung, sondern ein individuell gefertigtes Bauteil, das exakt auf die Gegebenheiten Ihres Gebäudes abgestimmt wird. Eine seriöse Preisangabe ist daher erst nach einer technischen Prüfung möglich.
Praxisbeispiele aus der Altbausanierung
Gerade bei Sanierungen zeigt sich, welche gestalterischen Möglichkeiten eine Kragarmtreppe bietet. Während geschlossene Treppenanlagen häufig viel Licht und Raum nehmen, entsteht durch freitragende Stufen ein völlig neues Wohngefühl.
Besonders beliebt sind Kombinationen aus:
* massiven Eichenstufen
* rahmenlosen Glasgeländern
* integrierter LED-Beleuchtung
* geölten Holzoberflächen
* minimalistischen Handläufen
Der bewusste Kontrast zwischen historischer Bausubstanz und moderner Treppenarchitektur verleiht vielen Altbauten ihren besonderen Charakter. Sichtbare Backsteinwände, alte Holzbalken oder Natursteinböden harmonieren dabei überraschend gut mit der schlichten Formensprache einer Kragarmtreppe.
Typische Projekte
Eine Kragarmtreppe eignet sich unter anderem für:
* kernsanierte Einfamilienhäuser
* Gründerzeitvillen
* ehemalige Bauernhäuser
* denkmalgeschützte Wohngebäude
* moderne Anbauten an Bestandsgebäude
Gerade im hochwertigen Wohnbau zählt die Kragarmtreppe heute zu den beliebtesten Gestaltungselementen.
Häufige Fehler bei der Planung
Ob eine Kragarmtreppe dauerhaft sicher funktioniert, entscheidet sich häufig bereits in der frühen Planungsphase. Viele Probleme lassen sich vermeiden, wenn das Treppenkonzept frühzeitig in die Sanierung integriert wird.
Zu den häufigsten Fehlern gehören:
Die Wand wird nicht geprüft
Nicht jede massive Wand eignet sich automatisch für eine Kragarmtreppe. Unterschiedliche Materialien, Hohlräume oder frühere Umbauten können die Tragfähigkeit beeinflussen.
Die Treppe wird zu spät geplant
Wird die Treppenplanung erst nach Abschluss anderer Gewerke begonnen, entstehen häufig unnötige Zusatzarbeiten. Leitungen, Bodenaufbauten oder Wandverkleidungen müssen dann nachträglich angepasst werden.
Standardlösungen statt individueller Planung
Altbauten unterscheiden sich in nahezu allen Details. Standardtreppen stoßen hier schnell an ihre Grenzen. Eine individuell gefertigte Kragarmtreppe berücksichtigt dagegen sämtliche Besonderheiten des Gebäudes.
Häufige Fragen zur Kragarmtreppe im Altbau
Ist eine Kragarmtreppe im Altbau grundsätzlich möglich?
Ja, in den meisten Altbauten mit massivem Ziegelmauerwerk ist eine Kragarmtreppe möglich und oft sogar einfacher umzusetzen als in manchen Neubauten. Entscheidend ist das Wandmaterial und die Wandstärke — beides prüft TBS Schmidt im Rahmen der kostenlosen Erstberatung.
Brauche ich im Altbau immer ein Statikgutachten?
Fast immer — ja. Im Altbau ist die Wandbeschaffenheit von außen nicht vollständig beurteilbar. Ein Statikgutachten schützt Sie und stellt sicher, dass die Montage dauerhaft sicher ist. Die Kosten liegen zwischen 300 und 800 Euro.
Kann ich meine alte Treppe durch eine Kragarmtreppe ersetzen?
Ja, das ist eine der häufigsten Anfragen bei TBS Schmidt. Die alte Treppe wird entfernt, die Wandöffnungen werden ggf. neu gesetzt oder angepasst, und die neue Kragarmtreppe wird montiert. TBS Schmidt koordiniert den Ablauf und stimmt den Zeitplan mit Ihnen ab.
Muss ich im Altbau eine Baugenehmigung für die neue Treppe einholen?
In der Regel ist der Austausch einer Innentreppe in einem bestehenden Gebäude genehmigungsfrei. Ausnahmen gelten bei Denkmalschutz oder wenn die Nutzung des Gebäudes geändert wird. Im Zweifel empfehlen wir eine kurze Anfrage bei der zuständigen Baubehörde.
Altbau-Beratung anfordern — kostenlos und ohne Verpflichtung
TBS Schmidt hat Erfahrung mit Dutzenden von Altbauprojekten. Schicken Sie uns Fotos Ihrer Wand und Ihre Maße — wir sagen Ihnen schnell, ob und wie eine Kragarmtreppe bei Ihnen möglich ist.
Fazit
Gerade massive Altbauten bieten häufig hervorragende Voraussetzungen für freitragende Treppen. Gleichzeitig eröffnet die Kombination aus historischer Architektur und modernem Treppendesign außergewöhnliche gestalterische Möglichkeiten. Wer frühzeitig plant und die vorhandenen Gegebenheiten fachgerecht prüfen lässt, schafft die Grundlage für eine langlebige, sichere und architektonisch hochwertige Lösung.
Lassen Sie Ihr Altbauprojekt unverbindlich prüfen
Sie planen eine Sanierung oder möchten eine bestehende Treppe durch eine moderne Kragarmtreppe ersetzen?
Das Team von TBS Schmidt unterstützt Sie von der ersten Idee bis zur fertigen Montage. Gemeinsam prüfen wir die baulichen Voraussetzungen und entwickeln eine individuelle Treppenlösung, die sowohl technisch als auch gestalterisch zu Ihrem Gebäude passt.
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